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FMCW-Radar lässt Kugel schweben

01.02.2017 - Merle Passmann

Schwebende Kugel - Das klingt irgendwie nach Zauberei, lässt sich aber mit präzise geregelten magnetischen Kräften realisieren. Alexander Orth hat sich dieser Herausforderung in seiner Masterarbeit gestellt. Zur Bestimmung der Position verwendet er einen hochpräzisen Radar-Sensor, welchen er unter Verwendung eines FPGAs zur Echtzeitverarbeitung und digitalen Regelung des Elektromagneten benutzt. Das Ergebnis konnte er schon im November auf Deutschlands führender Industrieanwendungsmesse SPS IPC Drives am Messestand von Xilinx dem Weltmarktführer im Bereich FPGAs vorstellen.

Dieses Youtube Video ist daraus entstanden:

Hallo 2017, Herzlich Willkommen Alexander Orth und Jan Schöpfel!

03.01.2017 - Merle Passmann

Das Jahr 2017 startet für uns gleich zu Beginn erfreulich. Unser Team wächst!

Zum 01.01.2017 verstärken gleich zwei neue Mitarbeiter das Team des Lehrstuhls für Integrierte Systeme - Jan Schöpfel und Alexander Orth! Nachdem beide erfolgreich den Master im Dezember erlangt haben, steigen Sie nun als Mitarbeiter in der Forschung ein.

Jan Schöpfel ergänzt das Team im Projekt radar4FAD und forscht im Rahmen des Projektes an Schaltungen und Systemkonzepten für Radarchips für den Einsatz in zukünftigen voll-autonomen Fahrzeugen. Die Forderung nach einer deutlich gesteigerten Verlässlichkeit für diesen Einsatz soll auf Sensorseite durch redundante Schaltungen mit höherer Messrate, Stabilität und gesteigerter Auflösung erreicht werden.

Alexander Orth ergänzt das Team im Projekt Ravis-3D und erforscht hier Systemkonzepte und Demonstratoren zur Unterstützung von blinden Menschen bei der Orientierung in fremden Räumen und urbanen Szenarien. Hieraus ergibt sich eine Herausforderung in Bezug auf Miniaturisierung scannender Radarsensoren um zukünftig sogar Wearable Radar Devices zu ermöglichen.

Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit mit Euch. Schön, dass ihr da seid!

IEEE Best Paper Award - ICECS

23.12.2016 - Merle Passmann

BestPaperAward Zum mittlerweile 23. Mal fand vom 11. bis 14. Dezember 2016 die „IEEE International Conference on Electronics Circuits and System (ICECS)“ in diesem Jahr in Monaco statt. Dort berichteten cica 200 Forscher aus 43 Ländern über ihre aktuellsten Forschungsergebnisse aus den Themenbereichen Design-Methodologien, Techniken und experimentelle Ergebnisse aktueller Trends in Elektronik, Schaltungen und Systeme. Herrn Dipl.-Ing. Dominic Funke wurde dort der „Best Paper Award“ für den Beitrag „A 200 µm by 100 µm Smart Dust System with an Average Current Consumption of 1.3 nA“ überreicht, den er in seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Analoge Integrierte Schaltungen (AIS) und des Lehrstuhls für Integrierte Systeme (InSys) federführend mit erarbeitet hat und nun zusammen mit den Ko-Autoren Pierre Mayr, Lukas Straczek, John S. McCaskill, Jürgen Oehm, Nils Pohl vorgestellt hat. Die in dem Paper beschriebenen Forschungsergebnisse entstanden im Rahmen des von der Europäischen Union geförderte Projektes „Microscopic Chemically Reactive Electronic Agents (MICREAgents)“, welches durch die Arbeitsgruppe Mikosystemchemie und Bio-IT – BioMIP aus der Fakultät für Chemie und Biochemie geleitet wurde.

Foto: Dipl.-Ing. Dominic Funke mit Urkunde (mitte), links Prof. Dr.-Ing. Jürgen Oehm (AIS), rechts Dr.-Ing Pierre Mayr (InSys)

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Roboter sind im Radschlagen schneller

07.12.2016 - Merle Passmann

Robotertage anfang Eine Rampe hochlaufen und im exakten Abstand zum Hindernis stehen bleiben. Studierende haben Roboter in einem etwas anderen Wettkampf gegeneinander antreten lassen.

Ein Schritt, noch ein Schritt und … bums. Dass es gar nicht so leicht ist, Robotern das Laufen beizubringen, wurde bei den Praxistagen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik Ende November 2016 erlebbar. 269 Erstsemester der Studiengänge Elektrotechnik und Informationstechnik sowie IT-Sicherheit/Informationstechnik programmierten an drei Tagen in Kleingruppen insgesamt 120 Roboter. Am vierten Praxistag ließen sie sie dann in zwei Disziplinen gegeneinander antreten.

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Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

01.12.2016 - Merle Passmann

So haben Bochumer Forscher einen Sensor entwickelt, der auch dann noch funktioniert, wenn eine Lawine darüber rollt.

lawinenradar Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte. Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich eine Lawine den Berg hinunterbewegt, weiß man nicht, da man sie bislang nur von außen beobachtet hat“, sagt Christoph Baer. Erkenntnisse aus den Simulationen könnten dazu beitragen, dass bessere Vorrichtungen zum Abwehren von Lawinen entstehen.

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